Fragen zur Rechnung

Weshalb gibt es nur noch eine Ablesung?

Viele Kunden haben das explizit gewünscht und wir haben festgestellt, dass eine Ablesung pro Jahr ausreichend ist.

Wann wird der Abschlag fällig?

Die Abschläge sind immer am Monatsende fällig. Sie konsumieren also zuerst den Strom, bevor Sie ihn bezahlen.

Weshalb erfolgt die Umstellung des Rechnungsmodus?

Bisher arbeitete EKS mit ihrer Buchhaltung nach dem Hydrologischen Jahr. Dieses dauerte vom 1. Oktober bis 30. September eines Jahres. Dieses Vorgehen war branchenüblich, aber immer mehr Elektrizitätsversorger stellen ihre Abrechnung wie in den meisten anderen Branchen üblich auf das Kalenderjahr (Januar bis Dezember) um. EKS hat ihr Geschäftsjahr zum 1.1.2014 umgestellt.

Wer erinnert mich an die Zahlung?

Die Termine stehen in der Jahresrechnung. Diese sollten Sie sich immer gleich vormerken für die Überweisungen, wie Sie es schon von der Finanzbehörde oder von Versicherungen kennen. Die Fälligkeiten sind einzuhalten.

Was bedeutet Lastschriftverfahren?

Eine Lastschrift ist im Bankwesen ein Zahlungsvorgang des bargeldlosen Zahlungsverkehrs. Dieser Zahlungsvorgang wird vom Zahlungsempfänger ausgelöst (so genannte „Pull“-Zahlung), indem das Konto des Zahlungspflichtigen mit einem Zahlungsbetrag belastet wird, dessen Höhe vom Zahlungsempfänger festgelegt worden ist. Dabei wird der Zahlungsauftrag vom Zahlungspflichtigen lediglich mittelbar über den Zahlungsempfänger erteilt. Das Pendant ist die „Push“-Zahlung, die vom zahlungspflichtigen Schuldner ausgelöst wird (Überweisung). (Quelle Wikipedia)

Vorteile des Lastschriftverfahrens:

  • Kein Ausfüllen von Zahlungsaufträgen
  • Kein Anstehen am Schalter
  • Keine verpassten Rechnungen
  • Volle Kontrolle: Jede Zahlung ist innert 30 Tagen schriftlich widerrufbar
  • Umweltfreundlich
  • Mit Post- oder Bankverbindung möglich

Wie werden die monatlichen Abschläge berechnet?

Die neuen Vorauszahlungen basieren auf Ihrem Verbrauchswert von einem Jahr. Bei Monatszahlung wird dieser auf 10 Einzahlungsscheine (März – Dezember) aufgeteilt.

Zahle ich den Strom im voraus?

Nein, die Abschlagszahlungen werden immer erst zum Monatsende fällig, nachdem Sie den Strom konsumiert haben.

Was bringt mir die Sofortzahlung mit Skonto?

Sie können den gesamten Jahresbedarf auch in einem Betrag bezahlen und 1 % Skonto abziehen, wie Sie es von Krankenkassen, Steuern und Versicherungen kennen.

Weitere Informationen zum Thema SEPA für deutsche Kundinnen und Kunden

Lastschriftmandat

Beim SEPA-Lastschriftverfahren erteilt der Zahler sowohl dem Zahlungsempfänger als auch dem Zahlungsdienstleister des Zahlers (direkt oder indirekt über den Zahlungsempfänger) seine Zustimmung, einen bestimmten Betrag vom Zahlungskonto einzuziehen.

Die SEPA-Verordnung stellt sicher, dass ein vor dem 1. Februar 2014 gültiges Mandat eines Zahlungsempfängers zur Einziehung wiederkehrender Lastschriften im Rahmen eines Altzahlverfahrens nach diesem Datum gültig bleibt und als Zustimmung des Zahlers gegenüber seinem Zahlungsdienstleister gilt, die vom betreffenden Zahlungsempfänger eingezogenen wiederkehrenden Lastschriften gemäß der SEPA-Verordnung auszuführen, sofern keine nationalen Rechtsvorschriften oder Kundenvereinbarungen über die weitere Gültigkeit der Lastschriftmandate existieren. In Deutschland ist durch eine Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Zahlungsdienstleister sichergestellt, dass bestehende deutsche Einzugsermächtigungen ab dem 9. Juli 2012 auch für Einzüge im SEPA-Basislastschriftverfahren genutzt werden können. Es ist also nicht nötig, für die SEPA-Basislastschrift ein neues Mandat einzuholen – es sei denn, dass noch gar keine Einzugsermächtigung vorliegt.

Verbraucherschutz bei Lastschriften verbessert:

  • Lastschrifteinzüge auf einen bestimmten Betrag oder eine bestimmte Periodizität oder beides zu begrenzen;
  • ein Zahlungskonto gänzlich für Lastschriften zu blockieren;
  • Lastschriften bestimmter Zahlungsempfänger zuzulassen („white lists“) oder auszuschließen („black lists“);
  • falls das Mandat gemäß dem Zahlverfahren kein Erstattungsrecht vorsieht, müssen Zahler ihren Zahlungsdienstleistern darüber hinaus den Auftrag erteilen können, vor Belastung ihres Zahlungskontos jede Lastschrift anhand der Mandatsangaben zu überprüfen und zu kontrollieren, ob der Betrag und die Periodizität der vorgelegten Lastschrift den Vereinbarungen im Mandat entsprechen.

Europaweit freie Kontowahl:

Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen nur noch ein einziges Konto. Von diesem Konto aus können überall im Euro-Raum Überweisungen und Lastschriften ebenso leicht initiiert werden wie nationale Zahlungen. Die SEPA-Verordnung schreibt vor, dass seit Inkrafttreten der SEPA-Verordnung am 31. März 2012 ein Zahlungsdienstleister eines Zahlungsempfängers im Euro-Raum, der für eine Inlandsüberweisung gemäß einem Zahlverfahren erreichbar ist, in Einklang mit den Bestimmungen eines unionsweiten Zahlverfahrens auch für Überweisungen erreichbar sein muss, die von einem Zahler über einen in einem beliebigen Mitgliedstaat ansässigen Zahlungsdienstleister ausgelöst werden. Bei Inlandslastschriften gilt diese Erreichbarkeitsverpflichtung für den Zahlungsdienstleister eines Zahlers, sofern dieses Zahlverfahren für den Zahler verfügbar ist. Für Zahlungsdienstleister aus Nicht-Euromitgliedstaaten gilt diese Erreichbarkeitsvorschrift erst ab 31. Oktober 2016.

Quelle: Deutsche Bundesbank, mehr unter www.sepadeutschland.de/sepa-fuer-verbraucherinnen-und-verbraucher.